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Ausschreibungen

Steigende Preise bei Onshore-Wind

Foto: Patrick Pleul/ dpa

Foto: Patrick Pleul/ dpa

Windpark in Brandenburg. Bei der regionalen Verteilung der jüngsten Zuschläge steht das Bundesland an der Spitze.

Michael Hahn, 17.08.18
Die dritte Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land war leicht überzeichnet, alle zugelassenen Projekte haben einen Zuschlag erhalten. Der Preis ist nochmals gestiegen.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat heute (17. August) die Ergebnisse der dritten Ausschreibungsrunde in 2018 für Windenergie an Land veröffentlicht. Die ausgeschriebene Menge von 670 Megawatt (MW) war demnach mit 91 Geboten im Umfang von 709 MW leicht überzeichnet. Die vorherige Auktionsrunde im Mai war mit 111 Geboten auf 604 MW noch leicht unterzeichnet gewesen.

Im aktuellen Durchgang wurden jedoch aus formalen Gründen fünf Gebote mit einem Volumen von 42 MW nicht zugelassen. Im Ergebnis erhielten alle 86 zugelassenen Projekte im Umfang von 667 MW einen Zuschlag. 23 Prozent davon gingen an Vorhaben südlich der Mainlinie.

„Schwacher Wettbewerbsdruck“

Der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 6,16 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh), das niedrigste erfolgreiche Gebot wurde mit vier und das höchste mit 6,30 ct/kWh verbucht. Damit ist der durchschnittliche Preis nochmals gestiegen. Bei der Mai-Runde lag er bei 5,73 ct/kWh, im Februar, bei der ersten diesjährigen Ausschreibung, waren es 4,73 ct/kWh.

„Die gestiegenen Zuschlagswerte spiegeln den nur noch recht schwachen Wettbewerbsdruck wider. Gleichzeitig könnte der Anstieg der Förderung in den letzten beiden Runden neue Projekte zu einer Teilnahme angeregt haben“, so die BNetzA.

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